Narrenzunft Kau Waldteufel e.V.
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Geschichte des Waldteufels

Anno 1700 lag in dem Gebiet des heutigen Kau, ein riesiges Waldgebiet, welches sich von der unteren Schussen bis nach Zimmerberg und Baumgarten erstreckte. 

In diesem Wald wurde ein großes Stück ausgehauen, um Platz für einen Montfortschen Lebenshof zu schaffen. Da zur Schaffung einer Hofstelle Wald gerodet und Holz gehauen werden musste, wurde dieser Hof ursprünglich einfach „Gehau“ genannt. Dies führte  schließlich zum Ortsnamen Kau.

In den folgenden Jahren wurde der Wald weiter gerodet. Der damalige Montfortgraf hatte begonnen, hier sogenannte Seldner anzusiedeln, womit man zur damaligen Zeit Menschen bezeichnete, die keinen eigenen Grundbesitz hatten, aber auf den Montfort´schen Lebensgüter arbeiteten und im Nebenerwerb Leinenweber waren. 

Um 1730, so sagt die Oberamtsbeschreibung, ließen sich 18 dieser Seldner in Kau nieder. Als die Herrschaft der Grafen Montfort den Seldnern das dichte Gestrüpp und Gehölz unterhalb Tettnangs zur Verfügung stellte, um sich im Gehau anzusiedeln, traten zum ersten mal Aussagen von Augenzeugen über fabelhafte, teufelsgleiche Wesen auf, die ihr Unwesen im dichten, dunklen Unterholz trieben.

Man sagt, dass durch das weitere Eindringen in das Unterholz und Roden der Wälder, die Wesen weiter verdrängt wurden und dann ganz verschwanden. Erst im Jahr 1990 berichteten am Wald lebende Anwohner über sonderbare Wesen, die zur 5 Jahreszeit vermehrt auftauchten. Die Wesen, die Waldteufel sind zurückgekommen, um sich mit Schabernack an den Siedlern für die Jahrhunderte lange Unterdrückung zu rächen.